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Auf der Flucht | |
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Als der Gefäßchirurg eines Chicagoer Hospitals Dr. Richard Kimble (Harrisson Ford) von einer Wohltätigkeitsveranstaltung nach Hause kommt, liegt seine Frau (Sela Ward) tot im Schlafzimmer. Polizei und Justiz halten Kimble selbst für den Mörder und verurteilen ihn zum Tode. Gemeinsam mit drei anderen Kandidaten wird Kimble überführt. Doch der Bus kommt von der Straße ab und im Trubel kann Kimble entkommen. Doch Marshal Sam Gerard (Tommy Lee Jones), knallharter Bulle mit wenig Ambitionen für Entflohene, ist ihm mit allen Mitteln auf den Fersen. Kimble kehrt zu Fuß zurück nach Chicago. Nachdem er in einer Kellerwohnung Unterschlupf gefunden hat, beginnt er die Suche nach dem richtigen Mörder seiner Frau. Langsam kommt ein Skandal ans Tageslicht: Richards Frau musste sterben, da er heraus gefunden hatte, dass ein Medikament, welches neu auf dem Markt erscheint, eher gesundheitsgefährdend als -fördernd ist... |
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Harrisson Ford als vollbärtiger Gefangener. Allein dieser Anblick ist ein Zusehen wert. Ebenso die wuchtige Fahrt des Busses eine Böschung hinunter mit anschließender Kollission eines Zuges, der daraufhin entgleist. Dieses spektakuläre Tempo kann der Film natürlich nicht lange durchhalten. Vorhalten muss man Andrew Davis, dass er nicht mal irgendeine Art von Tempo durchhalten kann. Bis auf eine Schlägerei in einem Aufzug und einem (völlig übertriebenen) Sprung von Kimble eine Staumauer hinunter hat der Film das Prädikat “Action” eigentlich nicht verdient. Nach einem ewig erscheinenden Durchhänger kommt der Film am Schluss zwar wieder in die Gänge, man muss ihn dann jedoch von einer anderen Seite betrachten: Weniger spektakulär, eher handlungsorientiert. Die Auflöung um das leberschädigende Element ist raffiniert eingefädelt und stellt gut die Situation von überheblichen Pharmaunternehmen dar. Viele Zusammenhänge versteht man allerdings erst, wenn man den Film ein zweites Mal sieht - sofern man es ertragen kann. Für die Fans von durchdachten dunklen Machenschaften hinter weißen Kitteln hält der Film auf alle Fälle einen “Aha”-Effekt bereit, Fans spektakulärer Action sollten jedoch nach dem entgleisten Zug die Ausschalt-Taste drücken. Geschmackssache... | |