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 Auf dem Highway ist die Hölle los


  USA 1980 / R: Hal Needham / mit: Burt Reynolds, Dom DeLuise, Roger Moore, Farah Fawcett, Jackie Chan

3.000 Meilen quer durch Amerika: Diesen Traum lässt ein Haufen mehr bis minder Verrückter auf leicht bis schwerwiegend illegale Weise Realität werden: Der “Cannonball Run” ist das höchste der Gefühle, zum Beispiel für Schrauber J. J. McClaine (Burt Reynolds) und seinen gewichtigen Kumpanen Victor (Dom DeLuise) - noch fehlt ihnen aber die richtige Tarnung, um die Polizei auszutricksen. Bei einem Unfall kommt ihnen die rettende Idee: Ein Krankenwagen, ein Arzt und eine Patientin. Letztere finden sie in der Baumschützerin Pamela (Farah Fawcett). Doch auch ein Ölscheich im Rolls, ein Großunternehmer auf dem Motorrad, zwei etwas unterbelichtete Bierliebhaber, zwei Möchtegern-Priester, ein asiatisches Computerteam (u. a. Jackie Chan) und Roger-Moore-Double Seymour (Roger Moore himself) mischen mit. Mit verschiedensten Tricks hangeln sich alle durch die Staaten. Inklusive Victor’s unsichtbarem Freund “Käpt’n Chaos”...

Wie in “Ein ausgekochtes Schlitzohr” lässt Regisseur Hal Needham Burt Reynolds Gas geben. Die verschiedensten Charaktäre werden zu Beginn ausführlich dargestellt - zu ausführlich. Bis zum Startschuss ist schon fast die Hälfte der Zeit rum - langatmig und -weilig! Die verschiedensten Gefährte sind zum Großteil witzig dargestellt, der “rote Faden” des Films fehlt aber einfach: verschiedenste Gags hintereinander, ohne Zusammenhang - und plötzlich kommt das Finale... Der Sturm der “Hells Angels” und deren Zurückschlagung durch Super(dick)mann Käpt’n Chaos mag im Zuge der Prügelfilme um 1980 für Lachkrämpfe gesorgt haben, 25 Jahre danach ist das ganze aber etwas abgedroschen. Ein paar witzige Ideen (weibliche Reize gegen weibliche Polizisten, ein Fast-food-futterndes “Euer Scheichtum”) sowie der ein oder andere Funken Action (ein Sprung über einen Güterzug, ein Polizeiwagen in den Fluss geschoben) birgt leise Lacher, das war aber alles teils vorher, teils danach schon besser zu sehen. Der Film kommt an Ideen und Witzen bei weitem nicht an das “ausgekochte Schlitzohr” und Cop-Freund Beaufort heran, für die Nebenbei-Unterhaltung reicht’s, der Rest ist entweder verstaubt oder noch nie gut gewesen...