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 Auf dem Highway ist wieder die Hölle los


  USA 1983 / R: Hal Needham / mit: Burt Reynolds, Dom DeLuise, Jackie Chan

Endlich scheint Ruhe auf den Highways quer durch die USA - das Cannonball-Fieber ist mangels Organisator ausgeblieben. Doch ein Ölscheich greift dazwischen: Weil er in den letzten Jahren nie gewonnen hat, soll Sein Scheichtum das Rennen kaufen, selbst organisieren und endlich gewinnen - koste es, was die Öldollars hergeben. Klar, dass sich die ganze Meute wieder auf den heißesten Ritt zwischen Pazifik und Atlantik begibt: Computererfahrene Asiaten (u. a. Jackie Chan), heiße Damen, Stotterer (nebst affigem Chauffeur) und natürlich J. J. (Burt Reynolds) und “Käpt’n Chaos” bzw. Victor (Dom DeLuise). Sie versuchen ihr Glück diesmal als Offiziere mit Radioaktivität an Bord. Kaum haben sie mit zwei Nonnen die richtige Tarnung gefunden, gibt es ein Problem: Der Scheich ist nebst Hauptgewinn entführt worden. Die genauso skrupellose wie unterbelichtete Cannelloni-Bande um Weichei Don-Don hat sich mit ihm auf die Pinto-Ranch verabschiedet....

“Highway 2” beginnt vielversprechend: J. J. rast als “menschliche Bombe” - Knüller jeder Flugshow - in einer Plastikrakete durch Wohnanhänger und Flugzeughecks mitten in den nächsten Heuhaufen. Die wiederum massig anwesenden Charaktäre dürfen diesmal etwas schneller Gas geben - kein langer Vorspann mehr. Eine alte Dame macht einen schrottigen Besuch beim Reifenhändler, Canneloni’s Heli muss dem Ölscheich durch einen etwas engen Tunnel folgen, Jackie Chan’s Mitsubishi geht auf Tauchstation und auch der Affe darf fahren - mitten in einen Fertighaus-Abschnitt. Doch auch die Prügelei durfte nicht fehlen - und damit versetzt Needham, ähnlich wie in “Ein ausgekochtes Schlitzohr 2” dem Rennspaß einen herben Dämpfer: Alle prügeln sich auf der Pinto-Ranch mit bösen Italienern um Scheich-Millionen, und keiner fährt mehr. Plötzlich sind die Cannelloni’s zu Weizenkleien verarbeitet, und das Rennen ist bereits entschieden, der Film dauert noch eine knappe halbe Minute??? Dieser Schluss enttäuscht hart, der Affe macht keine gute Figur auf dem Siegerpodest und auch Frank Sinatra macht als Gönner weder eine gute noch eine witzige Seite des Films aus. Der Beginn ist besser, der Rest gegessen...