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Air Force One | |
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Die Air Force One - das wohl sicherste Flugzeug der Welt - soll den Präsidenten der USA, James Marshall (Harrison Ford) samt Familie von einer Konferenz in Moskau nach Hause bringen. Auf dieser Konferenz wurde die Kooperation im Ergreifen des kasachstanischen Rebellenführers General Radek gewürdigt. Mit Hilfe eines bestochenen Sicherheitsbeamten kann eine Gruppe um Ewan Korschunov (Gary Oldman) die Air Force One in ihre Gewalt bringen, um Radek freizupressen. Sicherheitshalber wird der Präsident in der Rettungskapsel abgeworfen - doch die Kapsel kommt leer am bundesdeutschen Boden an. Derweil versucht ein Krisenstab um Vizepräsidentin Bennett (Glenn Close) verzweifelt eine Lösung zu finden. Die Zeit drängt, Korschunov hält der Präsidentenfamilie bereits eine Pistole an den Kopf. Doch sie haben Marshall unterschätzt: Er ist immer noch an Bord... |
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Man nehme einen Vietnam-Veteranen als Präsidenten-Verschnitt, eine phrasendreschende Vizepräsidentin, eine nervtöterisch panische First Lady, einen richtig “bösen Buben”, der sinnlose Morde der USA mit sinnlosen Morden an den USA rächen will, mixe das Ganze mit einer nicht zu sparsamen Portion Patriotismus kräftig durch und garniere es mit drei Flugzeug-Actionszenen. So oder so ähnlich muss das “Rezept” von Wolfgang Petersen gelautet haben, als er diesen Film “zubereitete”. Die einfallsreiche Grundhandlung wird einfach von zu viel Ami-Kampfgeist überschattet. Wenn ein Tankflugzeug, welches Air Force One in der Luft betanken soll, im Flammen aufgeht und unter an Wagner angelehnter Hintergrundmusik in tausend Stücke zerrissen wird, haben zwar Computertechniker gute Arbeit geleistet, ebenso haben sie aber bei Wasserung des Nobelfliegers an den PCs stümperhaft herumgeschlampt. Der Schluss, wenn die letzten Besatzungsmitglieder über ein Seil zu einem anderen Flugzeug transportiert werden, wirkt einfach zu aufgesetzt, und wenn sich danach der Kongress vor Freude in den Armen liegt, wirkt das einfach zu routiniert tränenlastig und - wie mit wenigen Ausnahmen der gesamte Film - zu labberig und damit spannungslos... | |