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Alphamann - Amok | |
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Martin Buchmüller (Tobias Moretti) war stets ein Vorbild: Als loyaler SEK-Scharfschütze hat er bei zahlreichen Einsätzen seinen Mut bewiesen. Die Scheidung von seiner Frau hat er jedoch nie überwunden. Als ihm per Gerichtsbeschluss nun auch seine Tochter Kathrin (Laura Syniawa) weggenommen werden soll, dreht er durch: Er schlägt den Gerichtsvollzieher nieder, schnappt sich sein zwischenzeitlich angesammeltes Waffenarsenal und verschanzt sich mit seiner Tochter in einem Supermarkt. Einsatzleiter Rosenzweig (Michael Trischan) ist ratlos: Buchmüler hat bereits zwei Kunden getötet und eine Kundin schwer verletzt. Doch einer befindet sich noch in der Schusslinie: Tom Leschek (Hannes Jaenicke), ein Kollege Buchmüllers, wollte eigentlich nur Hundefutter kaufen. Er bietet sich als Mittelsmann an. Problem: Seit einem Motorradunfall ist er blind. Mit Hilfe der Psychologin Van der Laan (Renée Soutendijk) versucht er, Buchmüller zum Aufgeben zu bewegen. Doch der ist gnadenlos... |
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Tobias Moretti mimt zum Auftakt der zweiteiligen Psycho-Krimi-Reihe einen verzweifelten Hardliner von Nebenan: Der Auftakt ist spektakulär: In minutenlangem Kugelhagel werden Angestellte, Kunden und Leschek von berstenden Wasserflaschen, Mehltüten und Chipstüten durchgeschüttelt. Doch je länger der psychologische Kampf mit dem zerrütteten Amokläfer dauert, desto zermürbender wird auch der Film an sich: Fast eine komplette Stunde findet die Handlung ausschließlich zwischen Regalen und Fleischtheken, verteilt auf sechs Personen statt. Das zehrt leider bis zur unnötig abrupten Auflösung die erzeugte Spannung vollends auf. Während Tobias Moretti und Michael Trischan überzeugen können, entpuppt sich Hannes Jaenicke immer mehr als glatte Fehlbesetzung: Für einen Actionhelden zu melodramatisch, für einen Psychologen zu laienhaft. Durch die Erblindung der Person des Tom Leschek ist er zudem stark in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Furioser Auftakt, schwache Gesamtleistung ... | |