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Ausser Kontrolle | |
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Jubel bei der University of Chicago: Jahrelang und auf Kosten vieler Steuerzahler haben die Jungs um Paul Shannon (Morgan Freeman) an einer neuen Energiequelle geforscht, endlich hat Diplomand Eddie Kasalivich (Keanu Reeves) mit einem Keyboard Wasserstoffmoleküle so zum Schwingen gebracht, dass daraus Energie erzeugt werden kann. Am selben Abend findet er den Projektleiter tot im Forschungslabor, selbiges fliegt ein paar Minuten später in die Luft. Das FBI schaltet sich ein, Agent Ford (Fred Ward) macht sich auf die Suche nach Eddie. Der findet Unterschlupf bei Physiker-Kollegin Lily (Rachel Weisz). Prompt wird nach beiden gefahndet. Doch Lily entdeckt eine Verbindung zu einer Organisation, die hinter dem Anschlag auf das Forschungszentrum zu stecken scheint. Deren Motiv: Rüstungsgelder. So müssen Eddie uns Lily nicht nur das FBI, sondern auch Leute aus den eigenen Reihen von ihrer Unschuld überzeugen... |
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“Nationale Sicherheit schließt nicht ein, dass man Leute ermordet - zumindest nicht im eigenen Land”. Dass sich die Lösung der Energieprobleme mal in eine Staatskrise verwandelt ist ebenso durchdacht wie nachvollziehbar, dass FBI und CIA dabei ihr Wörtchen mitzureden haben, ist ebenso klar wie typisch Hollywood: Die Hauptpersonen leiden schwer unter ihrer Einschichtigkeit, Keanu Reeves ist für einen frischen Studienabgänger im Bereich der Krisenbewältigung einfach viel zu routiniert: Er saust mit dem Motorrad einer Wasserstoffexplosion davon, deren Druckwelle LKW's, Häuser und gesamte Laboranlagen mitreisst, er turnt waghalsig an einer offenstehenden Klappbrücke herum und wird per Aufzug gemeinsam mit Lily aus einem Bauschacht “geschossen”. Die Öko-Grundhandlung bröckelt spätestens nach der ersten Explosion: Die Parallelen mit der Handlung von Davis' Vorgänger-Film “Auf der Flucht” sind einfach zu offensichtlich, teilweise scheinen nur Hauptdarsteller und Tat ausgewechselt: ein wuchtiger Anfangsstunt, dann eine langatmige Flucht der ja eigentlich unschuldigen Protagonisten, ein FBI-Agent mit großem Irrtum, aber auch großem Herz und viele mehr machen den Film zu einem Durchschnittstreifen... | |