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 Bad Boys 2


  USA 2003 / R: Michael Bay / mit: Martin Lawrence, Will Smith, Jordi Mollá, Gabrielle Union

Wieder mächtig viel los in Miami. Marcus Bernett (Martin Lawrence) und Mike Lowrey (Will Smith) sind auf den Spuren von Ecstasy - der größten Lieferung, die jemals Miami erreichen sollte. Das gilt es zu verhindern - und sei es im Ku-Klux-Klan-Kostüm. Prompt gehen den beiden einige Dealer ins Netz. Der Boss Tapia (Jordi Mollá) bleibt jedoch unentdeckt. Um auch dieses Problem zu beseitigen, wird Marcus' Schwester Syd (Gabrielle Union) von der Drogen-Sondereinheit D. E. A. als Lockvogel engagiert - und von Mike und Marcus entgegen den polizeilichen Plänen gerettet. Doch beide haben ein Geheimnis, das sie einander verschweigen: Marcus will sich aus Miami verabschieden und seinen Kumpel Mike verlassen, der wiederum flirtet heftigst mit Syd. Und bevor die beiden ein ernstes Wort miteinander reden können, regnet es Autos, Kugeln und Ecstasy-Pillen. Die Spur führt nach Kuba - und zieht eine Spur der Verwüstung nach sich...

Michael Bay und Jerry Bruckheimer bieten wieder ein ideales Duo - in einer extremen Überlänge von 146 Minuten. Während die Story - wie so oft - mal wieder Nebensache ist, steht eindeutig die Action im Vordergrund: Kugeln fliegen durch den Ku-Klux-Klan, Marcus' Köter ruiniert zwei Schwimmbecken, Tapia und die “Bad Boys” große Teile eines kubanischen Dorfes (wobei man eindeutig sieht, dass die beiden immer wieder durch die selben Häuser flitzen) - doch der absolute Höhepunkt findet auf einer Freeway-Brücke statt. Da fahren Polizisten über Leichenteile (Geschmackssache...) und ein Autotransporter verliert etwas Ladung. “Etwas” ist gut: ein Auto überschlägt sich mehr als 20 mal, andere wiederum führen zu vielen Auffahrunfällen hintereinander und bieten ein chaotisches Bild der Verwüstung - und zu guter Letzt jagt ein herrenloses Motorboot den ganzen Plunder in die Luft. Bis zu dieser Szene und ab den Geschehnissen in Kuba (inklusive explosivem Drogen-Hauptquartier) ist der Film seinem Vorgänger über - was dazwischen kommt, kann man getrost verschlafen oder vorspulen. Der Mittelteil besteht aus 100 % Langeweile und führt zu einer Überlänge, die bei Weitem nicht nötig wäre. Schade...