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 Bad Company - Die Welt ist in guten Händen


  USA 2001 / R: Joel Schumacher / mit: Anthony Hopkins, Chris Rock, Matthew Marsh, Garcelle Beauvais-Nilon

Jake Hayes (Chris Rock) traut seinen Augen nicht: Gerade noch hat er sein Geld mit dem Verkloppen von Konzerttickets und beim Schachspielen verdient. Plötzlich wird er entführt und steht im Mittelpunkt der CIA. Deren ergrauter Projektleiter Oakes (Anthony Hopkins) will ihn haben, als Ersatz für seinen bei einem Einsatz erschossenen Zwillingsbruder. Jake soll sich in Prag mit einem Terroristen treffen, um diesem eine nukleare Bombe abzukaufen. Doch ein Weiterer ist scharf auf den roten Koffer: Der Jugoslawe Dragan Adjanic (Matthew Marsh) ist Oakes und Hayes auf den Fersen. Und es bleiben nur neun Tage Zeit, um das vorstädtische Auftreten von Hayes in die seriöse Gestik seines Bruders zu verwandeln. Entgegen der Erwartungen von Oakes geht alles gut - bis Nicole, die Ex-Freundin des Bruders (Garcelle Beauvais-Nilon), den Kuss ihres Schätzchens ungewohnt erotisch findet...

Rap meets Klassik: Während Chris Rock zu Beginn den feinen Agentenpinkel mimt, bietet er als Jake das genaue Gegenteil. Die Situation zu Beginn ist etwas wirr, und wer nun alles aus den Reihen der CIA stammt wird etwas unklar dargestellt. Für die Komik gibt’s eine tägliche Guten-Morgen-Dusche von Oakes - bis Hayes den Spieß umdreht (“Es ist bereits 5 Uhr 01!”). Die Handlung zeugt zu Beginn von jeder Menge Routine, ist aber zeitlich recht gut eingeteilt. Action gibt’s die erste Stunde nur spärlich. Doch nach (beinahe) erfolgreicher Mission in einer Kirche namens Prag gibt’s die ersten spannenden Verwicklungen: Dragan entpuppt sich als eifriger Einfädler des Deals mit ungeahnten Komplizen und schickt Hayes und Oakes auf eine halsbrecherische Verfolgungsjagd durch die Felder. Ein Van überschlägt sich souverän, der Mercedes landet im Abgrund. Der Showdown steigert sich bis zur sekundengenauen Rettung in einem U-Bahn-Schacht stets. Und natürlich darf die obligatorische Hochzeit als Schlußsequenz nicht fehlen. Aber bis dahin hat sich Chris Rock mit seiner Freundin so charmant sympathisch gemacht, dass das Actionherz auch mal pausiert. Kein Meisterwerk, aber souveräne Unterhaltung...