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Batmans Rückkehr


  USA 1992 / R: Tim Burton / mit: Michael Keaton, Danny DeVito, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken

Gotham City ist in Weihnachtsstimmung: Der Christbaum auf dem Marktplatz ist hell erleuchtet und die Geschäfte sprudeln. Selina Kyle (Michelle Pfeiffer) hat dabei weniger zu lachen: Die Sekretärin des Großindustriellen Max Shreck (Christopher Walken) vergisst, ihm seine Weihnachtsrede einzupacken und gerät an Geheimdokumente, die die finstere Seite von Shrecks' Plänen für ein neues Kraftwerk enthüllen. Sie wird von Shreck getötet, ersteht aber als Katze wieder auf - fortan schleicht sie als Catwoman durch die Nacht mit einem Ziel: Rache an Shreck. Eine weitere finstere Gestalt ist aufgetaucht: Oscar Cobblepot (Danny DeVito) ist von seinen Eltern ausgesetzt worden, bei Pinguinen aufgewachsen und lebt seither in den Abwasserkanälen unter der Stadt. Jetzt kommt er an die Oberfläche, um seine Eltern zu suchen - die Bewohner Gothams bekommen Mitleid. Mit der Unterstützung von Shreck kandidiert Cobblepot sogar als neuer Bürgermeister. Nur einer traut dem Braten nicht: Bruce Wayne (Michael Keaton) alias Batman versucht, das illustre Treiben des Pinguins zu stoppen. Doch dieser installiert eine Fernbedienung und eine Bombe am Batmobil...

"Eine Katze hat neun Leben" Diese fabulöse Erkenntnis kosten die Macher voll aus und verleihen Michelle Pfeiffer immer wieder neue spektakuläre Todesszenen. Selbige passt jedoch so überhaupt nicht in die Rolle des zwielichtichen Katzenmenschen. Auch Mozart-Frisurenkopf Shreck gibt eher ein kitschiges Bild ab. Einzig Danny DeVito passt die Rolle des etwas tollpatschigen, aber genial- finsteren Pinguin wie auf den rundlichen Pinguinbauch geschneidert. Die vielen verschiedenen Handlungen geben kein rechtes ganzes Bild, und so ziehen sich die 126 Minuten ziemlich in die Länge. Chaos gibt's dabei reichlich: Zum Auftakt fliegen jede Menge finstere Typen aus einem Riesengeschenk, das Batmobil rast unter der Führung des Pinguins schrottreich durch die Gassen und zum Schluss geht die "Arctic World" im Gothamer Zoo Stück für Stück in die Luft. Die vielen überdimensionalen Kulissen sind meist aber eher kitschige Modellchen als urbane Kulissen. Nette Kleinigkeit: Bei ihrer Verwandlung zersticht Catwoman ein Teil einer Leuchtschrift - aus "Hello there" wird "Hell here". Sonst ist das erste Batman-Sequel aber eher langatmig und verworren geraten...