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 Belly of the Beast


  USA 2003 / R: Sui-Tung Ching / mit: Steven Seagal, Byron Mann, Monica Lo, Vincent Riotta, Sarah Malukul Lane

Ein tödliches Abenteuer: Jessica Hopper (Sarah Malukul Lane) und ein paar Freunde toben sich an einem thailändischen Wasserfall aus, als sie von der "Abu Karaf", einer Untergrundorganisation entführt werden. Zwei der Freunde sterben, Jessica und ihre Freundin werden als Geiseln zum Freipressen von Gefangenenen missbraucht. Ihren Vater Jake (Steven Seagal), Ex-CIA-Agent führt der Vorfall zurück nach Thailand: Einst hat er gemeinsam mit Sintu (Byron Mann) für Gerechtigkeit gekämpft - bis Sintu versehentlich eine unschuldige Mutter erschossen hat. Jake holt ihn aus einem Buddhisten-Kloster zurück - und begibt sich auf die Suche. Können Nachtclub-Besitzer Fitch (Vincent Riotta) und Tänzerin Lulu (Monica Lo) ihn auf die richtige Spur bringen? Auch das CIA ist nicht untätig - doch Jake geht die Sache etwas härter an...

Ein Ex-CIA-Top-Mann, zwei schnuckelige Abenteurer-Geiseln, ein reuiger Chinese als Buddhisten-Mönch (erinnert irgendwie an "Rambo 2") und ein paar waffengeile, sehr böse Jungs laufen zu Höchstform auf - denken sie. Denn bis Jake und Sintu sich durch Gemüsestände, Holzlagerhallen, Eisenbahnfriedhöfe und Nachtclubs prügeln, befinden sich Handlung und Spannung wohl immer noch in klösterlicher Meditation - nicht greifbar. Begreifbar ist die Handlung, die sich in wilden Schauplatzwechseln und langen, dialogleeren und (angeblich) bilderstarken Actionsequenzen durch die nicht enden wollenden 89 Minuten zieht, sowieso nicht. Da machen ein wenig Zen und Voodoo mit Nadeln und Regenwürmern schon gar nichts mehr aus. Während die Actionszenen zahlreich und überwiegend von annehmbarer Güte sind (auch wenn die Zeitlupe manchmal des Guten zuviel ist), sich Sintu und Jake vor allem im Showdown durch das Versteck der Entführer knallen, zeugen die Personen von einer indiskutablen Einschichtigkeit. Dass zumindestens ein paar Szenen nacheinander Sinn geben, hebt "Belly of the Beast" von Seagal's Grottenfilm "Out for a kill" zumindest ein wenig positiv ab - der Rest bleibt ein Staubfänger für Videotheken...