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 Beverly Hills Cop 3


  USA 1994 / R: John Landis / mit: Eddie Murphy, Judge Reinhold, Timothy Carhart

Ein Elefant im Freizeitpark: Weil Axel Foley (Eddie Murphy) den Mord an seinem Chef Todd rächen will, schlüpft er als Pausenclown in ein Elefantenkostüm. Er verdächtigt den Sicherheitschef des Parks, DeWald (Timothy Carhart). Doch der ist in der Öffentlichkeit sehr beliebt und sogar als “Mann des Jahres” ausgezeichnet. Lediglich Polizist Rosewood (Judge Reinhold) und Parkchef “Onkel Dave” greifen ihm unter die Arme: Kurz zuvor wurde ein Betriebsleiter des Parks entführt. Die einzige Spur: Eine Abteilung des Parks ist wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, kein Mitarbeiter darf diesen Teil betreten. Und tatsächlich: In den finsteren Versorgungsschächten steht eine Druckanlage für 50-Dollar-Noten. Doch als Axel und Rosewood den Laden hochnehmen wollen, entpuppen sich diese als Park-Spielgeld. Und bis Foley die echten Beweise bringen kann, muss er noch kleine Kinder erschrecken, Animateur spielen und die Park-Hymne singen und tanzen...

Ein Vergnügungspark außer Kontrolle: In seinem dritten Teil schafft es Eddie Murphy endlich mal, nicht nur mit seiner Stimme zu nerven, sondern auch eine glänzende Leistung abzugeben: Ideenreiche Handlung, Späße, Spannung und Action ergeben den richtigen Mix: Foley zerlegt einen roten Flitzer nacheinander in seine Einzelteile (sogar ein Sitz wird aus dem Auto “geschossen”), klettert über Karussellgestänge, sorgt für ein nasses Erwachen in der “Alien Invasion”-Attraktion und sorgt mit dem “Vernichter 2000” für Bombenstimmung: Die neuartige Erfindung des schwulen Waffenhändlers seines Vertrauens spielt nicht nur Radio und nimmt Filme auf, sondern zersemmelt auch Plüschtier- Verkaufsstände und Popcorn-Maschinen. Einzig die waghalsige Rettungsjagd im “Spider”-Karussell ist verkorkst - wieso denkt niemand in der Sicherheitszentrale daran, den Strom abzustellen??? Aber wer die quäkige Park-Musik (“Kann nicht irgendjemand mal diesen Scheiß abstellen?”), die kitschigen Kulissen des Parks und die ober-kitschige Ehrung zum Schluss ertragen kann, hat wirklich Spaß: So gute Laune hat Eddie Murphy sonst nie verbreitet, und John Landis verhilft dem Film zu einem action-komödienhaften Knaller mit kaum sichtbaren Macken...