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Black Hawk Down | |
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Mogadischu, Herbst 1993: Nach jahrelangem Bürgerkrieg ist die Bevölkerung am Ende. Die UN versuchen mit Nahrungsmitteltransporten zu retten, was zu retten ist, doch Rebellenführer Aidid kann die Lebensmittel regelmäßig mit Waffengewalt für sich kassieren. Die USA schicken Truppen nach Somalia, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Unter dem Codenamen “Irene” sollen zwei Boden- und zwei Lufttruppen (u. a. Josh Hartnett, Ewan McGregor, Tom Sizemore, William Fichtner, Eric Bana) einige Vertraute Aidid's festnehmen und so Aidid aus seinem Versteck locken. Klingt nach Routineeinsatz - doch die Truppen geraten in einen Hinterhalt: Zwei Hubschrauber stürzen ab - doch die rebellischen Truppen machen die Bergung der Verletzten zum Höllentrip. Auch einige Bodentruppen sind tot oder eingeschlossen und müssen sich ihren Weg zurück zur Basis selbst erkämpfen. Schließlich werden einige Männer von Aidid gefangen genommen... |
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"Gladiator” Ridley Scott und “Pearl Harbor” Jerry Bruckheimer schmeißen die Zuschauer ins kalte Wasser - respektive mitten ins Getümmel. Ohne große Vorgeschichten oder Personenvorstellungen gelangen wir mitten in die Vorbereitungen für den scheinbaren Routineeinsatz - gefüllt mit tragischen Bildern aus provisorischen Lagern und dem zerbombten Bakara-Viertel. Die Story steigert sich erst langsam bis zum Beginn der Mission - danach hört der fast in Originalzeit angelehnte Hauptteil fast nicht mehr auf: Über 60 Filmminuten lang befinden sich die Truppen im grausamen Hexenkessel des Krieges: Ihre zwei Hubschrauber stürzen ab und eine Kugel jagt die nächste. Die tiefgrauen, gesichtslosen Bilder halten jedes Abschwellen der eingetroffenen Gänsehaut ab - soweit man sich halbwegs in die Tragik der Situation hineinversetzen kann. Die Länge des Kampfes steigert die Bedrücktheit - zieht aber nach den etwa 90 Minuten den Film auch in eine nur schwer ertragbare Länge. Erst mit der Gefangennahme durch Aidid bleibt Zeit zum Durchschaufen - damit beginnt aber der schlechte Teil des Films: Die Befreiungsaktion ist schon sehr sensationshaschend und undurchsichtig. Bedrückende Bilder - aber leider typisch Hollywood.. | |