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Die Bourne Verschwörung | |
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Seit Jahren ist Ex-Agent Jason Bourne (Matt Damon) auf der Flucht, ebenso lange plagen ihn Nacht für Nacht Albträume: Bildfetzen von einem Auftrag in Berlin rasen durch sein Gehirn, doch die komplette Erinnerung ist wie weggeblasen. Doch in Indien holt ihn die Vergangenheit wieder ein: Er fliegt auf, seine Freundin Marie (Franka Potente) wird erschossen. Auch CIA-Projektleiterin Pamela Landy (Joan Allen) entwickelt Interesse an ihm: In Berlin wurden zwei ihrer besten Mitarbeiter erschossen - den Fingerabdrücken nach von Jason Bourne. Doch im CIA-Hauptquartier ist seine Personalakte innerhalb des Tötungskommandos “Treadstone” verschlossene Sache. Einziger Wille ihrer Kollegen: Sie wollen den "Risikofaktor" Bourne endlich tot sehen. Das selbe Ziel hat der russische Killer Kirill (Karl Urban). Er wurde angeheuert, um die wahren Geschehnisse in Berlin verdeckt zu halten: Mit dem Tod eines russischen Politikers kam sein Auftraggeber an Öl... |
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Nach “Die Bourne Identität” schickt Regisseur Paul Greengrass Matt Damon ein zweites Mal auf den Trip zwischen Selbstfindung und Selbstschutz. Von allen gejagt muss sich Bourne diesmal nach dem “schnellen Abgang” von Franka Potente allein durch die Welt schlagen. Mit Neapel, Indien, Amsterdam, Berlin, Moskau, München und New York standen fast zu viele Schauplätze auf der Drehliste, uns Europäer erfreut vor allem der “exotische” (aber erstaunlich durchdachte) Blick auf Alexanderplatz, München und Brennerautobahn. Wesentlich schneller und besser nachvollziehbar ist diesmal die Story auf Romanbasis gelungen, und trotzdem ist lange unklar, wer nun Bourne's eigentlicher “Feind” ist. Und auch Action ist geboten: In Indien landet Bourne samt Jeep im Wasser, in München geht ein Bungalow hoch, in Berlin gibt's halsbrecherische Spränge über Bahngleise und der Showdown findet diesmal im Stadtverkehr von Moskau statt: Bourne schnappt sich eine Taxe, verfolgt von Kirill im Jeep und heizt durch karge, aber belebte Straßen. Die Schnitte steigern sich bis zum Abschluss in einem Straßentunnel derart ins Unzählbare, dass der Puls zwar rast, die Augen aber nicht mehr nachverfolgen können, was eigentlich passiert. Sonst sehr gelungen... | |