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Breakdown | |
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In der wohl einsamsten Wüste Amerikas passiert es - Jeff (Kurt Russell) und Amy (Kathleen Quinlan) haben eine Autopanne. Der hilfsbereite Trucker Redbarr (J. T. Walsh) bietet an, sie zur nächsten Telefonzelle mitzunehmen. Amy steigt ein - und kommt am vereinbarten Treffpunkt “Belle’s Diner” nie an. Jeff kann zwischenzeitlich den Wagen reparieren und trifft Redbarr erneut. Doch dieser kann sich an keinen von beiden erinnern. Hilflos tuckert Jeff durch die Wüste - bis ein Truckerjunge ihm verrät, dass er Amy gesehen hat. Sofort nimmt Jeff die Spur wieder auf - und stößt mitten in ein Wespennest von Kidnappern. Jeff soll für Redbarr und seinen Kumpel Earl (M. C. Gainey) 90.000 $ besorgen, dann soll er seine Frau wieder sehen können. Jeff gehorcht - und kann Earl überwältigen. Redbarr hat Amy zwischenzeitlich gut versteckt - aber Jeff bleibt ihm dicht auf den Fersen. Doch Vier gegen Einen ist keine gute Ausgangslage... |
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Das Regiedebüt von Jonathan Mostow (“Terminator 3”) beginnt mysteriös: Tief wird in den Gedanken und Gefühlen von Kurt Russell gegraben - und das nachvollziehbar. Doch plötzlich scheint den Autoren ein ganz anderer Film eingefallen zu sein: Von einer Minute auf die andere wandelt sich der Psychokrimi in einen spektakelbehafteten, jedoch kurz vor der Einfallslosigkeit stehenden Actionthriller. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Einsatz der Stuntleute, es wird geballert und geprügelt - mit der Story der ersten 30 Minuten hat das nicht mehr viel zu tun. Wenn Jeff auf der Flucht vor der Bande eine Karre zum Überschlagen und anschließenden In-die-Luft-fliegen bringt und dem Truck von Redbarr erst seine Ladefläche querstehen lässt (durch die dann der zweite böse Bube saust) und anschließend die Zugmaschine auf einer Brücke in Schräglage bringt, sorgt das zwar für pyro- und stunttechnische Hochspannung, storytechnisch wirkt das Ganze aber eher von der Stange. Und wenn der LKW einen Wohnanhänger unter sich begräbt, wurde zwar viel Material verbraten, aber mit der Suche nach einer vermissten Person hat das nichts mehr zu tun. Kurzum: Erst tiefgründiger Streifen, dann nur noch explosives 0815-Movie... | |