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The Chase - Die Wahnsinnsjagd | |
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Zur falschen Zeit am falschen Ort. Gerade erst aufgrund einer Verwechslung zu Unrecht verurteilt kann Jack Hammond (Charlie Sheen) aus dem Knast fliehen. Eigentlich will er nur an der Tankstelle Zigaretten holen - doch ein trotteliger Angestellter macht die Bullen auf Jack aufmerksam. Im Affekt sucht er nach einem Ausweg - nimmt die Göre Natalie Voss (Kristy Swanson) als Geisel und rauscht mit ihr auf dem Beifahrersitz in ihrem roten BMW davon. Stets verfolgt von diensteifrigen Polizisten (u. a. Henry Rollins), die gerade ein Fernsehteam für eine Reality-Reportage an Bord haben. Was er nicht bedacht hat: Natalie ist die Tochter eines der reichsten Männer Amerikas und der ist natürlich erpicht darauf, seine Tochter wiederzubekommen und gleichzeitig die Sache zu nutzen, um die nächsten Gouverneurswahlen zu gewinnen. Und plötzlich erkennt Natalie, dass der Typ neben ihm nicht einfach ein böser Verbrecher ist... |
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Einige Fernsehzeitungen titeln den Film als Actionkomödie, andere ganz ernst als Actionthriller - in meinen Augen ist “The Chase” ein Stück weit von beidem. Auf jeden Fall dürfte es die längste einzelne Verfolgungsjagd (ca. 90 Minuten) am Stück sein, garniert mit Heavy-Metal-Untermalung und einer gehörigen und vor allem (was in den USA inzwischen selten geworden ist) angemessenen Prise Action: Ein LKW schiebt einen Monstertruck vor sich her, ein paar Polizeiwagen wandern auf den Schrottplatz und die Grenzbauten nach Mexico werden etwas dezimiert. Zudem muss ein Hubschrauber dran glauben. Die Jagd zwischen Polizei und bösem Buben ist auf jeden Fall nach bewährter Thriller-Art, nur diesmal eben auf der Seite des "bad boy". Nach und nach entpuppt sich dieser als mißverstandener Otto-Normal-Typ, der einem Jusitzirrtum unterlegen ist und von den Medien als “Terrorist auf dem Freeway” getitelt wird. Ein Stück Sozialstudie spielt da also genau so mit wie ein Seitenhieb auf die Sensationsgier der Medien. Und zum Thema Komödie: So schön hat noch nie jemand aus einem Beifahrerfenster gekotzt. Ein so gar nicht ins Standard-Konzept passender Film, der dadurch schwer vergleichbar ist, aber auf jeden Fall empfehlenswert.... | |