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Der Chill-Faktor | |
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Ein Chemiewaffenversuch im Südpazifik mit verheerenden Folgen: Professor Long testet eine neu entwickelte Giftgas-Substanz namens “Elvis”, verrechnet sich jedoch so stark im Aktionsradius, dass die gesamte Insel unter einer Giftgas-Wolke erstickt, inklusive der 18 anwesenden Soldaten. Nur Professor Long und Mayor Brynner (Peter Firth) überleben. Der Mayor wird verurteilt und muss eine 10-jährige Haftstrafe verbüßen, während Long ein freier Mann bleibt. Nach 10 Jahren steht Brynner’s Racheplan. Er will “Elvis” aus dem Labor von Long stehlen. Doch dieser kann fliehen - bis zum Imbiss-Arbeiter Tim (Skeet Ulrich). Als dieser von der Lage erfährt, versucht er schnellstmöglich, “Elvis” vor Brynner in Sicherheit zu bringen. Dass die Substanz nicht wärmer als 50° Fahrenheit werden darf, ist dabei natürlich ein Problem. Doch die Lösung ist in Form des Eis-Trucks von Arlo (Cuba Gooding Jr.) schnell gefunden. Eine wilde Jagd beginnt... |
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Das Drehbuch klingt arg nach stark gestricktem Routine-Streifen. Trotzdem bietet der “Chill-Faktor” neben der Routine-Knallerei auch einige überraschende und hochspannende Momente. Neben der brillianten Lösungsidee muss der Eis-Truck z. B. eine vom Bergrutsch halb abgerutschte Straße überqueren. Wenn man hier den Realitätsbezug mal außen vorlässt und sich an den hochspannenden Kameraeinstellungen und Schnitten erfreut, ist man aber gut bedient. Dass die beiden mit dem Schlauchboot einen steinigen Abhang hinunterdüsen ist dafür ebenso utopisch wie die Szene am Staudamm viel zu lang geraten. Der Film reiht sich zwar am ehesten in die Reihe “einmal gesehen - wieder vergessen” ein, die teils smarten Dialoge, gut inszinierten Explosionen und akzeptabel ausgearbeitete Grundhandlung bieten aber trotzdem einen unterhaltsamen, spannenden und explosiven Fernsehabend. Zwar kein Film für’s Archiv, das Ansehen aber wert... | |