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 Collateral Damage


  USA 2001 / R: Andrew Davis / mit: Arnold Schwarzenegger, Cliff Curtis, Francesca Neri

Mitten in der Stoßzeit von Los Angeles wird ein Anschlag auf einen kolumbianischen Diplomaten verübt. Bei der Explosion in einem Straßencafé sterben neun Menschen, darunter Frau und Kind von Feuerwehrmann Gordon Brewer (Arnold Schwarzenegger). Zu dem Anschlag bekennt sich die kolumbianische Untergrundorganisation ALC, angeführt von “Wolf” El Lobo (Cliff Curtis). Die Medien spielen den Tod von Brewer’s Familie als Kollateralschaden herunter. Das bringt Brewer auf die Palme: Er recherchiert und macht sich auf eigene Faust, mit leichter Unterstützung des CIA, auf in die kolumbianische Guerilla-Zone. Als er seinen Paß verliert, wird er gefangen genommen. Doch El Lobo startet just in diesem Moment eine Befreiungsaktion - Brewer kann sich befreien und ihn verfolgen. In dessen Hauptquartier lernt Brewer Selena (Francesca Neri) kennen, die Frau von El Lobo. Dieser ist auf dem Weg nach Washington - mit einer zweiten Bombe in seinem Koffer...

Arnie als Einzelkämpfer im kolumbianischen Dschungel - das erinnert stark an Stallone in “Rambo 2” in Vietnam. Tatsächlich haben die Charaktäre eine ähnliche Einschichtigkeit und die Action eine ähnliche Vordergrundrolle. Einzig der erste Teil, bis zum Aufbruch nach Kolumbien, kann überzeugen: Eine pompöse Explosion im Einkaufszentrum eröffnet den Reigen, an die trotz jeder Menge Explosionen und Brutalitäten (von der Kriegsmaschinerie wird ein ganzes Dorf plattgeschossen) keine der nachfolgenden Szenen herankommt. Die Figur der Selena ist einfallslos und so unglaubwürdig hat man Arnie lang nicht mehr spielen sehen: Einzig als Feuerwehrmann kann der "Gouvernator" überzeugen, den haßerfüllten Rebellenverfolger kann man ihm einfach nicht so ohne Weiteres abnehmen. Einziger einigermaßen “neuer” Einfall im Showdown: Ein Penner klaut El Lobo’s bombigen Koffer. Im anschließenden Schlussfight zwischen Arnie und El Lobo wird die Einschichtigkeit besonders deutlich: Eher ist hier Arnie das mordlüsterne Monster, doch bis das halbwegs klar wird, ist der Film auch schon vorbei - als wie wenn der Filmstreifen nicht mehr gereicht hätte. Ein mißglückter Versuch, Arnie wieder in “reine” Action zu verpacken...