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Daybreak - Katastrophe in L. A. | |
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Nachts in den Straßen von L. A.: Einsam rauschen die U-Bahnen durch das Tunnelsystem bis die Katastrophe hereinbricht: Ein Erdbeben bringt Häuser zum Wackeln, Möbel zum Umstürzen, Fensterscheiben zum Zerbersten und die Zugangstunnel der U-Bahn zum Einsturz. Eine U-Bahn entgleist: Alarmstufe für Wartungsarbeiter Dillon (Ted McGinley). Gerade noch kann er zu den vier Überlebenden - einem Pärchen, einem Jungen und einer Krankenschwester - vordringen, als auch dieser Zugang einstürzt. Gemeinsam suchen die fünf einen Ausgang - stets unter der Obhut von Dienstleiter Stan (Roy Scheider) und stets zum Mißfallen des stellvertrenden Bürgermeisters, der verhindern will, dass ein Giftmüllskandal ans Licht kommt: Neben der U-Bahn wurden alte PCB-Fässer gebunkert, 12 Millionen $ flossen als Schmiergelder in verschiedenste Taschen. Doch Dillon hat ganz andere Sorgen: Ein Wasserrohr ist geplatzt und der Tunnel wird überflutet... |
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Vier Jahre nach Sylvester Stallone's Tunnelrettung wollte Jean Pellerin Erdbeben und Tunnel unter einen Hut bringen. Dass er dabei stark bei “Daylight” abschreibt, wird schnell klar: Ein Giftmüllskandal, ein paar Überlebende und auf den ersten Blick kein Ausweg. Doch ein ehemaliger Eishockeyspieler mit zerschlagenem Selbstwertgefühl, eine Krankenschwester aus der Selbsthilfegruppe für sexuell Misshandelte, ein pubertierender Hochbegabter, eine Blondine und ein arrogant-provokanter Knacki (selten hab ich so darauf gewartet, dass eine Hauptperson stirbt...) machen noch keinen Film. Einen Action-Katastrophen-Mix erst recht nicht. Mit plätschernder Musik, zweitklassigen Dialogen und drittklassigen Effekten kommt keinerlei Spannung auf. Und immer, wenn den Machern kein Dialog mehr einfiel, kam einfach ein Nachbeben dazwischen. Roy Scheider hat sich wohl endgültig den miesen Filmen dieser Welt zugewandt und so überzeugt auch die bekannteste Figur des Films nicht - wenn von den Hauptpersonen auch noch am meisten. Der Schluss ist weit hergeholt und abgedroschen, und dass kleine Nachbeben metertiefe Abgründe in Tunnel schlagen, war bei alten Konsolenspielen und Konsorten besser aufgehoben. So nicht... | |