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 Demolition Man


  USA 1993 / R: Marco Brambilla / mit: Sylvester Stallone, Wesley Snipes, Sandra Bullock

Rabiat-Cop John Spartan (Sylvester Stallone) nimmt den Massenmörder und Psychopaten Simon Phoenix (Wesley Snipes) nach einer Geiselnahme und der Explosion einer Fabrikhalle fest. Da von den Geiseln nur die Leichen gefunden werden, muss Spartan dafür - wie Phoenix - in den Knast anno 1996: Beide werden für vierzig Jahre eingefroren. Doch Phoenix wird schon im Jahre 2032 “aufgetaut”. Kaum wach, richtet er Chaos und Morde im keimfrei und friedfertig gewordenen San Angeles an. Diesem Typen scheint in dieser Zeit keiner gewachsen. Da hilft nur eins: Spartan muss reaktiviert werden, um Phoenix mit der Hilfe von Polizistin und Fan des 20. Jahrhunderts Lenina Huxley (Sandra Bullock) dingfest zu machen. Doch obwohl Spartan seine Methoden ein wenig ändern muss, wird dabei auch in der Zukunft einiges demoliert...

”Wie funktioniert das mit den drei Muscheln?” Sobald man den Film das erste Mal gesehen hat, lässt es einem keine Ruhe zu erfahren, welche Errungenschaft im Jahre 2032 das Klopapier abgelöst hat und Spartan dazu zwingt, sich den Hintern mit ihm verabreichten Strafzetteln zu säubern. Zu komisch sind einfach die Ideen, mit denen der Film die poppige Zukunft mit den zwei extremen Seiten der Zivilisation darstellt. Da sind Waffen nur noch im Museum zu finden, alle Restaurants heißen Pizza-Hut, Geschlechtsverkehr funktioniert nur noch über Cyber-Helme und die neuimplantierte Aufgabe von Spartan besteht darin, Pullover zu stricken. Aber wenn die Fabrikhalle unter pompöser Hintergrundmusik in sich zusammenfällt, ein Polizeiwagen durch die Glasaufbauten des SAPD kracht und die Auftau-Zentrale des Gefängnisses mit Wasser und Elektroschockern behandelt wird, kommen die Pyrotechniker voll zum Zuge - ein genialer Mix aus Orwell'scher Science-Fiction, knallharter Action und smarten Dialogen (“Tut mir einen Gefallen - Friert mich bitte wieder ein!”)...