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Eraser | |
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John Kruger (Arnold Schwarzenegger) hat eine große Aufgabe: Im Rahmen des “Zeugenschutzprogrammes” des FBI muss er laufend aussagewilligen Ex-Gangstern getürkte Todesfälle und neue Identitäten verschaffen, um tatsächliche Todesfälle zu vermeiden. Doch bei Lee Cullen (Vanessa Williams) stoßen seine Methoden an die Grenzen des Möglichen: Die hochgeschätzte Mitarbeiterin eines Waffen-Forschungslabors ist darauf gestoßen, dass innerhalb der Firma wichtige Informationen und Prototypen ans Ausland verkauft werden. Er lässt Lee verschwinden und wird selbst zum Gejagten - mit allem, was das Lager an Waffen-Prototypen zu bieten hat. Kruger braucht Hilfe - die hatte ihm ein südländischer Kleingauner aus Dankbarkeit über die Rettung seines Lebens angeboten. In Anbetracht der Lage scheint dieser zwar nicht mehr begeistert, aber wenn es den beiden hilft... |
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Arnie darf diesmal Identitäten “terminieren” - das klappt auch hervorragend. Die Methodik seiner Routinearbeit ist gut ausgeklügelt, er spielt Leibwächter, Polizist und ein Stück weit Gott in einem. Nach der ersten halben Stunde - bei denen gleich mal zwei Wohnhäuser in die Luft fliegen - wird leider schnell klar: ein typisch amerikanischer Actionfilm der Spät-Neunziger “vom Band”. Es rummst und kracht, Kugelhagel, bis man vergisst, wer der Gute und wer der Böse ist und ein Schwarzenegger, den man so oft und mit welcher High-Tech-Kanone auch immer erschießen kann - er überlebt. Raffiniert, aber brutal: Arnie lockt die bösen Jungs in einen Zoo, zerschießt das Krokodils-Aquarium und lässt die “Handtaschen in spe” den Rest erledigen. Sonst leidet der komplette Mittelteil inklusive Showdown definitiv an Routine-Action. Bis auf wenige Szenen darf man für diesen Film locker eine Nebenbeschäftigung einplanen - außer man will am nächsten Tag ein Kilo Chips- und Limo-Speck mehr auf den Rippen haben, den man sich vor lauter Langeweile in den Rachen kippt. Allein der inhaltlich überraschende Schluss kann noch etwas retten... | |