|
Exit Wounds - Die Copjäger | |
|
“Was bin ich nur für ein Magnet für Idioten?”: Soeben hat Orin Boyd (Steven Seagal) dem Vizepräsidenten das Leben gerettet, zum Dank wird er in das 15. Revier - einem Gangviertel übelster Sorte - strafversetzt und darf fortan gemeinsam mit Daily Talker Henry Wayne (Tom Arnold) seine Wutausbrüche in einer Selbsthilfegruppe therapieren. Doch Boyd gerät in eine große Sache: Zuerst beobachtet er einen Drogenklau aus dem “Pipertec”-Gebäude, dann trifft er mitten in einen großen Drogenhandel. Stets dabei: Lutrell Walker (DMX). Doch auch unter seinen Kollegen hat er nicht den besten Ruf, am meisten eckt er - neben seiner Chefin Mulcahy (Jill Hennessy) mit Montini (David Vadim) an. Er schöpft einen Verdacht: Montini besorgt sich von Walker einen kleinen Nebenverdienst - in Form von weißem Pulver. Ganz nebenbei betreibt Walker noch eine Nobeldiskothek. Doch egal, wo Boyd aufkreuzt, überall gibt's Ärger. Schließlich wird er entführt... |
|
|
Korrupte Polizisten im Drogenrausch - wirklich neu ist die Idee nicht. Auch hat es Steven Seagal immer noch nicht gelernt, mehr als eine Gesichtsmiene zu zeigen. Das sind aber bereits die einzigen Nachteile, die man dem Film vorhalten kann. Sonst erwarten einen eine ausgeklügelte Story mit überraschenden Wendungen (“Die größte List des Teufels war, dass er die Welt davon überzeugt hat, dass es ihn nicht gibt”), kleinere bis größere Lacher mit Dickerchen Tee-Kay (er fl¨chtet über einen Müllcontainer und der Pappkarton unter ihm bricht zusammen); schwer zu toppen ist jedoch der Action-Anteil: Gleich zu Beginn wird auf einer Straßenbrücke eine Garnison Motorräder, etliche PKW und ein “Have a nice day”-Hubschrauber demoliert. Boyd schickt eine Bande von Autoknackern in eine Heckscheibe, kämpft per Kreissäge mit Montini und kämpft gegen Bodyguards in der “Static-Bar” (wobei einige Glasaufbauten dran glauben müssen). Als er entführt wird, schieben die bösen Jungs statt ihm dem Fahrer das Schlafmittel in den Hals, daraufhin wird einer aus dem Auto geschleudert und sein Lebenshauch endet am nächsten parkenden Auto. Mehrere Überschläge, Kopfschüsse, Aufspießungen und Crashs runden das brutale, aber geniale Bild ab. Trotz Brummelmiene Seagal ein echtes Feuerwerk, das Laune macht und gruselt... | |