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Explosiv - Blown away | |
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Zwanzig Jahre ist es her, dass Liam (Jeff Bridges) und Gaerity (Tommy Lee Jones) Seite an Seite für die IRA kämpften - “Brits out” hieß das Motto. Doch das ist vorbei. Während Liam sich unter dem Namen James Dove ein neues Leben im Bombenkommando der Polizei von Boston aufgebaut hat, schmort Gaerity noch immer hinter Gittern. Aber nicht mehr lange: Eine explosive Kloschüssel öffnet ihm die Gefängnismauer. Kaum in den USA angekommen schwört er eines: Rache: Heftige Explosionen mit atypisch gebauten Bomben machen Dove das Leben zur Hölle: Drei seiner besten Freunde werden durch Bomben getötet, nur knapp kann er einen Anschlag per Kopfhörer und Subwoofer vereiteln. Die Spuren führen ihn in das alte Casino-Schiff “The Dolphin”. Doch während Dove noch durch die Decks streift, hat es Gaerity auf ganz jemand anderen abgesehen: Dove's frischgebackene Frau Kate (Suzy Amis) spielt bei einem Konzert zum 4. Juli... |
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”Ich bin hier, um ein neues Land zu schaffen, welches Chaos heißt”. Der neue Wahlspruch von Tommy Lee Jones ist Programm. Der Film lebt von seinen minder bis top ausgeklügelten Bomben (auf der Bremse eines Wagens, im Walkman, hinter den Fesseln einer Geisel, in einem PC-System), hier haben sich die Filmemacher wirklich immer wieder neue Ideen einfallen lassen. Die Story über Doves Familie, die von seiner dunklen Vergangenheit nichts weiß, ist etwas unnötig, die Heiratsfeierlichkeiten ziehen den Film ebenso unnötig in die Länge. Nach einem Durchhänger (Baseballspiel, Drachensteigen) kommt es zum Showdown: Mit U2’s “Still haven’t found what I’m looking for” bastelt Gaerity an seinem Lebenswerk (und Grabstätte). Das ganze Schiff scheint mit Röhrchen, Quecksilberkanülen, Kugeln, Hebeln und sonstigen Gerätschaften derart ausgeklügelt verkabelt zu sein, dass nach der Zündung volle fünf Filmminuten der Mechanismus durchlaufen wird (top-spannend!). Für das, was dann kommt, ist beinahe jeder TV-Lautsprecher überfordert: In einem Flammenmeer wird der Casino-Kahn Stück für Stück in seiner ganzen Komplettheit in die Luft gejagt. Der Schluss ist hübsches Beiwerk, die Dampferszene bleibt das Spektakel des Films... | |