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 Fantastic Four


  USA 2005 / R: Tim Story / mit: Chris Evans, Jessica Alba, Ioan Gruffluss, Michael Chiklis, Julian McMohan

Au Backe! Anstatt lebensrettender Energie bringt eine kosmische Strahlung ihren vier Entdeckern jede Menge Ärger: ”Invisible Girl” Sue (Jessica Alba) wird ab sofort bei jedem Wutausbruch unsichtbar, ihr Bruder “Menschliche Fackel (Human Torch)” Jonathan kann mit seinem Körper neuerdings Stahl schmelzen, Physiker “Mr. Fantastic” Dr. Reed Richards (Ioan Gruffudd) kann (fast) alle seine Körperteile in die Länge dehnen und “Das Ding (The Thing)” Benjamin Grimm (Michael Chiklis) fristet sein Dasein als 800-Kilo-Klops mit steinerner Haut. Auch Geldgeber Victor (Julian McMohan) hat es erwischt: Er kann elektrisieren. Daraufhin wird er von seiner eigenen Firma gefeuert - aber er will sich rächen und gleichzeitig die “Fantastic Four” ausschalten. Reed arbeitet währenddessen mit Hochdruck an einem Gegenmittel. Doch als die Kapsel Benjamin wieder zum Idealgewicht verhilft, merken die vier erst, welche Vorteile ihre Fähigkeiten haben. Und welche Feinde sie haben...

Vier Helden in der Krise: Wieder mal hat sich Hollywood an den Stoffen der Marvel-Comics bedient, diesmal unter der Produktionsleitung von Bernd Eichinger. Wer Action á la Batman, X-Men und Spiderman erwartet, ist schon mal richtig: Ein vom “Ding” verschreckter Selbstmörder sorgt für Chaos auf einer Straßenbrücke: Während Autos durch die Gegend fliegen und in Flammen aufgehen, kracht die Feuerwehr seitlich durch die Stützstreben und hängt halbseits im East River. Und zum Showdown sorgt die “Fackel” per Supernova für ein flammendes Böse-Buben-Ende (“Waren wir uns nicht alle darüber einig, dass das schlecht ist?”). Der Humor ist jedoch überraschend gut und stimmungsvoll, die Geschichte mit ein paar Ausnahmen durchweg spannend und Jessica Alba (“Sieh mich an, wenn ich mit Dir rede”) gewohnt ansehnlich. ”Mr. Fantastic” hat ständig Probleme mit der Frauenwelt, die ”Fackel” würde zu gern als Stuntbiker im Rampenlicht stehen und “Das Ding” Ben ist der eigentliche Star des Films: Wie Bigfoot aus den Wäldern stampft er von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Spritzig und explosiv, so sollten Comics öfter sein...