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 The Final Cut - Tödliches Risiko


  CAN 1995 / R: Roger Christian / mit: Sam Elliott, Anne Ramsay, Ray Baker

Bombenstimmung in Seattle: Durch eine ausgeklügelte Bombe stürzt ein Hochhaus in sich zusammen. Der Bomb Squad der Polizei steht vor einem Rätsel: So ausgeklügelte Bomben haben Harvey (Anne Ramsay) und Forsythe (Ray Baker) noch nie gesehen. Ein Spezialist muss her: John Pierce (Sam Elliott) hat dem Entschärfungskommando zwar schon vor Jahren nach einer mißglückten Entschärfung den Rücken gekehrt und sich aufs Bücherschreiben fixiert, doch er wird zurückgeholt. Er hat eine erste Spur: Auf einem Bauteil ist ein Zeichen der Navy zu erkennen. Doch schon geht die nächste Bombe in einem Einkaufszentrum hoch - noch ausgeklügelter war der Mechanismus. Als Pierce von einem Anrufer in ein Parkhaus gelotst wird und dort eine weitere Bombe explodiert, fällt der Verdacht auf ihn. Doch der Irre hat bereits andere Pläne: Pierce beschreibt in seinem Roman eine “menschliche Bombe” - er setzt sie in die Tat um...

Ein ergrauter Bücherautor rettet die Stadt - etwas seltsam konstruiert ist der kanadische Ableger von “Explosiv - Blown away” schon gemacht. Gerade Sam Elliott zeigt sich nicht gerade von seiner besten Seite: Zu überheblich und selbstsicher ist er bei der Falllösung zu Gange. Die Story ist öfter mal etwas langatmig; was für den Film spricht, sind die Bomben. Gleich zu Beginn sorgt ein solches Teil für Hochspannung, dem mißglückten Entschärfungsversuch folgt der Einsturz eines Hochhauses (hier wurde eine echte Hochhaussprengung im Film verwendet). Auch die weiteren Bomben im Parkhaus und im Einkaufszentrum sind ideenreich und in fantastischen Bildern umgesetzt. Irgendwann kommt der Punkt, wo die Lösung einfach zu schnell geht, das Versteck im “zweiten Keller” jedoch ist wiederum faszinierend dargestellt. Höhepunkt ist die “menschliche Bombe”: Eine Angestellte wurde von oben bis unten verkabelt und auf das Dach eines Aufzugs gelegt, Aufzug und Maschinenraum wurden mitpräpapiert. Nervenzerreißende Hochspannung für alle. Mit 20 Minuten weniger oder etwas mehr Story wäre der Film durchaus begeisternd...