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 Final Destination


  USA 2000 / R: James Wong / mit: Devon Sawa, Ali Larter

Es sollte eine stinknormale Klassenfahrt werden. Doch sobald Alex Browning (Devon Sawa) im Flugzeug des Fluges 180 nach Paris sitzt, erfährt er eine schreckliche Vision. Er sieht, wie das Flugzeug explodiert und alle Passagiere, ihn selbst eingeschlossen, sterben. Schweißgebadet wacht er auf - die Szene scheint sich zu wiederholen. Kurz vor dem Take-off verlässt er schreiend das Flugzeug, zusammen mit ein paar anderen Schülern und einer Lehrerin. Keine zwei Minuten später explodiert das Flugzeug tatsächlich. Keiner kann in Worte fassen, was hier los ist. Als der erste der Überlebenden auf mysteriöse Weise erdrosselt in der Badewanne liegt, die Lehrerin in ihrem brennenden Haus von einem Messer wie von Geisterhand erstochen wird und eine Schülerin aus heiterem Himmel von einem Bus überfahren wird, ist für Alex klar: Der Tod hatte einen Plan und den will er nicht aufgeben. Zusammen mit Claire (Ali Larter) sucht er verzweifelt nach einer Lösung...

Teenie-Horror meets Action. Klingt verrückt, ist aber den Produzenten Zide und Perry sowie Regisseur James Wong hervorragend gelungen. Während das Haus der Lehrerin in Flammen aufgeht und das Flugzeug in die Luft fliegt (und dabei in hervorragendster Regiearbeit die Fensterscheiben im Flughafen bersten), kann man richtig mitfühlen - und besteigt ein paar Tage lang kein Flugzeug mehr. Der Film ist so nachvollziehbar und doch mysteriös und gruselig gemacht, dass man aus seinem Bann nicht mehr loszukommen scheint. Gerade die Szene mit dem Bus ist so unvorhersehbar und schockierend, dass das Mitfühlen zur Pflicht wird. Ebenso die Sache mit der Eisenbahn, wo der eigentliche Todeskandidat Carter entkommt und stattdessen plötzlich der nächste in der Reihe "dran" ist. Auch, wie sich der Tod durch Luftzüge ankündigt und mit Wasserspuren, verklemmten Autogurten und rutschenden Geschirrtüchern alles für seinen Plan vorbereitet, ist bis ins kleinste Detail hervorragend gemacht. Ganz großer Bonus: Das fehlende Happy-End, dass (wie im Bonusmaterial der DVD sichtbar) erst nachträglich gedreht wurde, aber viel besser als das ursprüngliche Ende ist. Ein absolutes Erlebnis!...