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Flammendes Inferno | |
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Duncan (William Holden) ist entzückt: Von seinem neuesten Bauprojekt aus lässt sich locker ganz San Francisco überblicken. Sein frisch erbauter Wolkenkratzer “Glass Tower” mit seinen 138 Stockwerken ist dafür ideal. Als weniger ideal erweisen sich dagegen die minderwertigen bis nicht vorhandenen Isolierschichten der Elektrokabel, die Duncan aus Geldmangel von seinem Schwiegersohn einbauen ließ. Es kommt, wie es kommen muss: Im 81. Stock bricht in einem Sicherungskasten ein Feuer aus. Da aufgrund der überhitzung die Sprinklersteuerung nicht funktioniert, breitet sich der Brand rasch über mehrere Stockwerke aus, während im 135. Stock die Einweihungsfeier steigt. Architekt Doug (Paul Newman) entdeckt den Brand und alarmiert die Feuerwehr. Diese ist mit Chef Michael O’Hallerhan (Steve McOwen) sofort vor Ort. Doch das Löschen des Brandes wird immer schwieriger. Letzte Chance: Die Wassertanks unter dem Dach... |
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Ein Actionfilm von 1974: Was viele jüngere Jahrgänge vielleicht schmunzeln lässt, war für die damalige Zeit ein Kraftakt: Für die 20 Mio. $ Produktionskosten mussten zwei Produktionsfirmen fusionieren. Auf alle Fälle hat es sich gelohnt: Die Spannung steigert sich zum explosiven Showdown hin immer weiter, und nach und nach müssen in diesem Inferno über 152 Minuten mehrere Feuerwehrleute, tausende Glasscheiben, drei Treppenabsütze und ein Hubschrauber dran glauben. Mehrere kleinere Storys um einzelne Personen runden das Bild ab, so dass mit Ausnahme der etwas lang gehaltenen Einleitung keine Langeweile aufkommt. Nicht schwindelfreie sollten sich in Acht nehmen, denn trotz des Alters erscheinen Tricks und Pyrotechnik nicht verstaubt, die Musik leider dagegen schon. Der Katastrophen-Action-Mix koppelt sich gleich mit einer Anklage der Feuerwehrleute (“Eigentlich sollte man uns fragen, bevor man solche Dinger baut”) und einer erschütternden Vorsehung (“Irgendwann wird es mal 10.000 Tote geben”). Trotz seiner extremen Länge ist dieser Klassiker auch heute noch für Fans von Spannung und Pyrotechnik aller Art empfehlenswert. Nichts wie rein in die Feuerhölle... | |