Falls keine Menus angezeigt werden, klicken Sie hier (aktuelle Seite wird verlassen)

 Das fünfte Element


  USA F 1997 / R: Luc Besson / mit: Bruce Willis, Milla Jovovich, Ian Holm, Gary Oldman

New York 2259: Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis) ist sauer: Weil ein rothaariges Wesen in sein Lufttaxi plumpst und er dieses vor der Polizei versteckt, verliert er seinen Job. Doch Rotschopf Leeloo (Milla Jovovich) ist ein auserwähltes Wesen - das fünfte Element. Priester Cornelius (Ian Holm) weiß Rat: Leeloo ist der Vorbote einer globalen Vernichtung, die in regelmäßigen Abständen die Erde heimsucht - kann aber auch ihre Rettung davor sein. Wäre da nicht der Waffenhändler Zorg (Gary Oldman), der das Wissen von Leeloo in bare Münze umwandeln will. Mit Hilfe von vier Elements-Steinen und Leeloo selbst kann man das Böse abwenden. Doch die Steine liegen im fernen Planetenhotel “Flosken Paradise”. Schnell arrangiert die Regierung, dass Korben - als Ex-Mitglied einer Elite-Einheit - einen Flug dorthin zu gewinnen hat. Doch von Urlaub kann keine Rede sein, schließlich sitzen ihm Zorg und die bösen Kreaturen der Mangalors ihm im Nacken...

Luc Bessons' Jugendtraum wird wahr: Fast 25 Jahre lag die Idee für das Science-Fiction-Spektakel in seiner Schublade. Mit peppigen Kostümen, absurden Außerirdischen-Masken und einem riesigen Effekt-Feuerwerk bringt er frischen französischen Wind nach Hollywood. Die Story ist derart vielseitig, dass man am Schluss beinahe schon den Überblick zu verlieren droht: Bruce Willis mausert sich vom Taxifahrer (mal wieder) zum Weltenretter und die Zukunft bietet einem Wolkenkratzer mit Lufttaxi und Fastfood per Luftschiff. Ideenreichtum wurde groß geschrieben. Ebenso die Action: Vom Sonnenhotel auf dem fernen Planeten, der nur per Lichtgeschwindigkeit erreichbar ist, bleibt schlussendlich nicht mehr viel übrig - im etwa 20-minütigen ersten Showdown wird es Minute für Minute ramponierter. Bruce Willis kämpft sich schießend durch Hotelhallen, Gary Oldman ("Stirb langsam 1") spielt den bösen Buben mit einer bitterkalten Mentalität, Leeloo bietet was für's Auge und gibt den Mangalors per Fußtritt eins auf den Deckel, und Chris Tucker ("Rush Hour") macht das, was er immer macht: Quatschen am laufenden Meter! Somit hebt sich der poppige Streifen weit aus dem Action-Einheitsbrei hervor und macht richtig Laune...