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 Hai-Alarm auf Mallorca


  D 2003 / R: Jorgo Papavassilliou / mit: Ralf Moeller, Julia Stinshoff, Gregor Bloéb, Oona Devi Liebich

Am Meeresbiologischen Institut auf der spanisch-deutschen Insel soll Julia (Julia Stinshoff) eine Codesequenz für ein Krebsheilmittel erforschen. An ihrem ersten Arbeitstag lernt sie Heli-Pilot Sven (Ralf Moeller) kennen. Der ist ein seelisches Wrack, seit seine Frau von einem Hai getötet wurde. Am nächsten Morgen werden zwei Leichen gefunden - für Sven ist klar: Es war derselbe Hai: Der 20 Meter lange Riesenhai Megalodon, der eigentlich schon ausgestorben ist. Doch Sven's alter Freund und Dorfpolizist Carlos (Gregor Bloéb) hält dies für Unsinn, mit dem Sven die letzten Mallorca-Urlauber noch vertreiben wird. Auch seine Tochter Maja (Oona Devi Liebich) interessiert sich eher für die Wahl zur “Miss Jetski” als für Papa's Probleme. Sven sucht Hilfe bei Julia: Sie findet heraus, dass eine von ihr in Auftrag gegebene DNA-Analyse eines Haifischzahns nie durchgeführt wurde. Tatsächlich haben die Chefs des Instituts ganz andere Pläne mit dem Vieh...

Ein Plagiat des ”weißen Hais”, erdacht in Deutschland, gefilmt in Deutschland's inoffizieller Kolonie. Das von actionconcept produzierte Spektakel wird in der ersten Hälfte seinen Anforderungen jedoch bei weitem nicht gerecht. Die Story dümpelt vor sich hin, die Tricks sind so selten wie selten einfallslos. Für Horror ist's zu wenig gruselig, für Action zu wenig heiß und für eine Komödie zu wenig lustig. Erst in der Mitte ändert sich die Situation: Plötzlich wird Sven's Jeep von einem LKW verfolgt (auch wenn sich die Macher nicht entscheiden konnten, ob der Jeep jetzt paßaufwärts oder paßabwärts fährt) und Sven landet in einem Swimmingpool. Bei der Jagd auf “Hannibal” geht der Maschinenraum der MS Medusa hoch, per Jetski und Heli machen Sven und Julia dem Ding schließlich den Garaus. Auch die Tricks werden nicht perfekt, aber besser. Als Nebendarsteller wurden “Bulle” Ottfried Fischer, “Knastbraut” Katy Karrenbauer, “Beauty Queen” Carsten Spengemann, “Schulmädchen” Simone Hanselmann und “Popsternchen” Jeanette Biedermann ergattert, die zwar nicht direkt zum Erfolg beitragen, das ganze aber etwas auflockern. Am Anfang furchtbar, ab der Mitte ertragbar und zum Schluss halbwegs spannend...