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 Hart am Limit


  USA 2004 / R: Joseph Kahn / mit: Martin Henderson, Monet Mazur, Matt Schulze, Ice Cube, Adam Scott

Cary Ford (Martin Henderson) ist zurück: Nachdem er ein halbes Jahr in Asien untergetaucht war, zieht es den Motorrad-Freak zurück zu seiner Freundin Shane (Monet Mazur). Die hat inzwischen ein sauberes Geschäft mit Tuning-Teilen. Doch sobald Ford auftaucht, gibt's Ärger: Vor seinem Abflug hat er dem Anführer der “Hellions”-Gang Henry (Matt Schulze) einen Drogendeal versaut - der Stoff wurde nie gefunden. Dieser schmiedet finstere Rachepläne: Er lässt den Bruder von Trey (Ice Cube) ermorden, dem Anführer der gegnerischen “Reapons”-Gang, und schiebt Ford die Schuld in die Motorradstiefel. Prompt rückt ihm ein eifriger FBI-Agent (Adam Scott) nicht mehr von der Pelle. So muss Ford seine Ehre retten, das FBI beruhigen, seine alte Gang und neu hinzugekommene Freundinnen (u. a. One-Hit-Wonder Christina Milian) zusammenhalten und Henry endgültig das Handwerk legen. Eine beispiellose Jagd auf zwei Rädern beginnt...

Motorrad-Groups, jede Menge Koks, schmucke Mädels und ein Haufen PS - das Grundrezept für den 84-Minuten-Streifen klingt wie das vieler anderer zuvor. Tatsächlich kann sich “Hart am Limit” lange Zeit nur kaum von ähnlichen Streifen (z. B: “The Fast and the Furios”) abheben - ausser, dass der Film noch “cooler” wirken will. Wer länger durchhält, wird aber doch noch überrascht: Der eifrige Gesetzeshüter entpuppt sich als geldgeiler Bösewicht, murkst “so eben mal” seine Kollegin ab und verarbeitet Shane’s Teilelager in ein Flammenmeer. Einige Motorrad-Stunts sind wirklich gut gemacht (zwei Gegnerinnen duellieren sich auf einem Gemüsemarkt rückwärts, vorwärts, seitwärts und kopfüber) und das Tempo ist wirklich klasse. Dieses gipfelt zum Schluss in eine flimmernde Highspeed-Jagd quer durch die Stadt im PC-Action-Tempo. Dass der Schluss komplett am PC entstanden ist, soll der Zuschauer wohl sehen - so offensichtlich wie das ist. Dann rummst's noch einmal kräftig - und plötzlich sind alle wieder ein Herz und eine Seele. Somit besteht “Hart am Limit” aus ein paar neuen Ideen, eingemantelt im 08/15-Konzept aus den Staaten. Temporeich, anspruchslos, aber viel zu kurz...