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Indiana Jones und der Tempel des Todes | |
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Im Shanghai der dreißiger Jahre entkommt Indiana Jones (Harrison Ford) einem Juwelensammler, der ihm seinen Fund zwar abluchsen, aber nicht bezahlen will. Auf der gemeinsamen Flucht mit Knirps Shorty (Ke Huy Quan) und Revue-Trällerin Willie (Kate Chapshaw) landet er mitten im indischen Nirgendwo: Ein Stammeshäuptling nimmt die drei auf und kündet von seinen Problemen: Hohepriester Mola Ram (Amrish Puri) hat alle Kinder des Dorfes entführt, um sie in seinen Bergwerken schuften zu lassen und gleichzeitig den Heiligen Stein des Dorfes entwendet. Indiana macht sich auf die Suche: Ausgangspunkt bildet der Palast des Kinder-Maharadschas: Unter den edlen Gewölben beginnt ein Tunnelsystem, dass sich bis zur Okkultstätte von Mola Ram hinzieht: In seiner Tempelhalle werden Menschen geopfert. Doch ehe Indiana Jones die Haut der Bergwerkskinder und die Steine retten kann, wird er selbst gefangen genommen... |
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Wesentlich besser als Teil 1 aufhört, beginnt der zweite Teil der Trilogie: In einer Bar duelliert sich Indiana Jones mit Tischbesteck und Dekorationsmaterial: Er watet durch ein Meer von Luftballons und serviert den bösen Buben einen Gong zum Nachtisch. Klein-Shorty drückt daraufhin auf die Tube und hebt eine Rikscha in die Luft. Nach einem Fallschirmsprung per Schlauchboot geht jedoch das Tempo schwer zurück: Das Dreigestirn quält sich durch lange Dialogsequenzen in Dörfern und Palästen, um daraufhin den ... naja, leicht ekligen Essgewohnheiten wie eingelegtem Affenhirn beizuwohnen. Im Mittelteil meinten es die Macher mit kleinen bis größeren ekligen Tierchen sowieso fast zu gut: Überall krabbelt's, fleucht's und kitzelt's. Auf der Flucht vor Mola Ram geht's ab auf eine minutenlange Fahrt per Lore durch die verschiedensten Tunnel der Bergwerke. Der Showdown auf einer Holzbrücke über einem krokodilgefüllten Fluss unterstreicht den rasanten, effekthascherischen Unterton des zweiten Teils. Die Logik bleibt jedoch auf der Strecke: Wie können die unterirdischen Wege verlaufen, um anschließend immer noch weit oben anzukommen und die Schergen des Maharadschas auf der gegenüberliegenden Flussseite zu erwarten? Der Schluss des sonst eigentlich ganz feurigen Bildes verpasst einen faden Nachgeschmack... | |