Falls keine Menus angezeigt werden, klicken Sie hier (aktuelle Seite wird verlassen)

 Inferno der Flammen


  USA D 1998 / R: David Warry Smith / mit: Jürgen Prochnow, Eric Roberts, Cali Timmins, Venus Ferzo, Kaj Erik Eriksen

Jeremy (Kaj Erik Eriksen) ist gelangweilt: Sein Daddy Dean McConnell (Eric Roberts) hat ihn zu einer Besichtigung durch seinen früheren Arbeitsplatz, das US-Schatzamt, geschleppt, nur weil Fremdenführerin Fiona (Cali Timmins) seine Freundin ist. Während Jeremy noch seinen Unmut über die bevorstehende Hochzeit äußert, macht sich ganz anderes Unheil breit: Vom Dach bricht Ex-Wachmann Quentin Darby (Jürgen Prochnow) in das Gebäude ein und stiehlt die Druckplatten. Zufällig bemerkt ihn Dean - und erkennt seinen ehemaligen Arbeitskollegen. Er kann die Flucht per Hubschrauber verhindern. Dieser stürzt jedoch ab und verwandelt die unteren Stockwerke des Gebädes in ein Flammenmeer. Auch auf dem Dach bricht ein weiteres Feuer aus. Dazwischen sind sowohl die Gangster als auch die Reisegruppe eingeschlossen. Eine weitere Gefangene stößt zu ihnen: Dean's Ex-Frau Michelle (Venus Ferzo) hat mit Quentin gemeinsame Sache gemacht. Kann man ihr trauen...?

Einen Dreh auf dem Buchstabenrad würde den Titel zu dem umformen, von was er abgekupfert ist. Eigentlich hätte man Rad (hier das “Flammende Inferno”) nicht nochmal neu erfinden müssen, ein deutsch-amerikanisches Team hat das trotzdem gemacht - mit anfangs mäßiger Spannung: Nach der Entführung eines Bergrettungs-Hubschraubers beginnt ein ellenlanger Vorspann mit einem pseduo-coolen Jeremy und einer schnuckeligen, aber extrem nervigen Tochter. Die Musik ist eigentlich während des ganzen Films gleich, deshalb aber nicht unbedingt besser. Gerade während der ersten großen innerbetrieblichen Schießerei nervt das Gedudel extrem. Was dagegen hält, ist explosiv: Mit dem in den 11. Stock einfahrenden Hubschrauber beginnt einer der zwei sehenswerten Teile des Films: Während der Heli unten noch nicht ausgebrannt ist, fliegt aufgrund einer defekten Gasleitung das Dachgeschoss in die Luft. Auch der Schluss mit der finalen Explosion der beiden Feuer ist klasse. Einige der dazwischen liegenden Ideen ist entweder schon mal dagewesen (wie die Rettung im Treppenhaus) oder mehr bis minder blöd (Extrembeispiel: Jeremy fällt ein Stück Betontreppe auf den Kopf - nach 2 Minuten ist er wieder wohlauf!). Für eine schlechte Mischung aus “Flammendes Inferno” und “Stirb langsam 1” bleiben ein paar, aber wenige lichte Monente...