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Judge Dredd | |
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Megacity im Jahre 2139 - das Leben außerhalb der Städte, in der so genannten “Verfluchten Zone”, ist unmöglich geworden, und in den riesigen Hochhausschluchten der Millionenmetropolen herrscht das Chaos. Die “Judges”, high-tech-bepackte Cops, Richter und Vollstrecker in einem, versuchen, wieder Ordnung zu schaffen - mit enormer Gründlichkeit: Die Anzahl der sofortigen Vollstreckungen von Todesstrafen steigt exponentiell an. Der Gefürchtestste von ihnen - Judge Dredd (Sylvester Stallone) - scheint frei von Gefühlen zu sein und kennt das Gesetzbuch besser als seine High-Tech-Hosentaschen. Solange, bis sein lange Zeit in Gefangenschaft gehaltener Klon-Bruder (Armand Assante), von dem Dredd nichts wusste, die Machtverhältnisse zu seinen Gunsten korrigiert. Dieser fädelt einen geschickten Plan ein, der auch aufgeht: Dredd wird verhaftet und in die “Verfluchte Zone” geschickt - aber er kann in die Stadt zurückkehren... |
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Man könnte von einem “gnadenlosen Real-Comic” sprechen: allein der Vorspann kommt so militärisch daher, dass einen das Gefühl ereilt, Witze seien strafbar. Irgendwann ist Dredd's Standardsatz “Ich wusste, dass er das sagen würde” einfach auch nur noch nervig. Es rummst und kracht zwar ordentlich, unter anderem wird auch die übriggebliebene Freiheitsstatue als Kampfarena benutzt und die Klon-Zentrale in ein Scherbenmeer verwandelt, so wie jedoch jedes lächelnde Gesicht in dieser “Stillgestanden”-Comic-Adaption fehl am Platze scheint, sind es auch manche Rummsereien. Mir ist zwar der Stil des Comics, der die Drehbuchvorlage schuf, nicht bekannt, einen ähnlich strikt-kritisch-humorlosen Stil würde ich von diesem jedoch nicht erwarten. Und der amerikanisch-patriotisch-routinierte Schluss, wenn Dredd in voller Montur und Motorrad die Macht des Guten und des Gesetzbuches - und damit natürlich seine Macht - präsentiert, darf da nicht fehlen... | |